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Forum » Alte Hasen Extern » Assetto Corsa » Die erste Woche mit der Oculus Rift...
Die erste Woche mit der Oculus Rift...

18.11.2017 - 18:45:15

Hey Leute, wie versprochen will ich einmal kurz meine ersten Eindrücke von der virtuellen Realität schildern.
Den Plan auf VR umzustellen hatte ich ja schon eine Weile, da ich bei mir keine andere gescheite Lösung umsetzen kann mit dem richtigen FOV zu fahren. Da ist so eine Brille natürlich eine platzsparende Möglichkeit. Ich hab mir viele Youtube Videos angesehen um einen Vorgeschmack zu bekommen und gerade das "in die Kurve sehen" hat mich gereizt.
Letzten Samstag hat es mich nun spontan geritten und ich bin zu Mediamarkt mit dem festen Vorsatz mir die Oculus Rift zu holen. Wie es der Zufall so will hatten die auch eine vorrätig und das auch noch zum Aktionspreis von 449,- EUR inkl. 2 Move-Controllern.
Zuhause angekommen ging es natürlich direkt ans aufbauen. Man muss beachten, dass man relativ viele USB 3.0 Anschlüsse benötigt - 1x für die Brille und 2x für die beiden Sensoren zur Erkennung der Bewegungen. Es gibt wohl auch die Möglichkeit zusätzliche Sensoren anzuschließen für eine 360-Grad-Erfassung, da benötigt man dementsprechend noch zusätzliche USB 3.0-Anschlüsse. Da ich die Brille zumindest aktuell ausschließlich fürs Simracing verwende, habe ich darauf verzichtet.
Die Brille wird zusätzlich mit einem HDMI-Anschluss mit der Graka verbunden. Hier hatte ich natürlich nicht aufgepasst und musste feststellen, dass ich nur einen HDMI-Anschluss habe und da der TV dran hängt...
Also nochmal zu Saturn und einen Adapter auf Video-Port geholt, den hab ich dann natürlich für den TV verwendet und die Brille läuft über den HDMI-Anschluss.
Jetzt muss man nur noch die Oculus-Software installieren und wird dann von dieser durch die Installation geführt inkl. der Aussrichtung der Sensoren, vermessen von Gefahrenzonen (optional) und der Einstellung der Schärfe. Der letzte Punkt ist extrem wichtig, dazu komme ich dann noch einmal.
Die Oculus-Software öffnet sich später immer automatisch, wenn man die Brille aufsetzt. Hier kann man auch Spiele gratis laden aber auch kaufen, die speziell für VR gemacht wurden. Ähnlich also wie Steam, ich habe mich aber damit aber noch nicht weiter befasst.

Nach dem Einrichten der Brille beginnt ein Tutorial und der große Moment ist gekommen in dem man das erste mal die virtuelle Realität betritt... Und was soll ich sagen... Mir fiel die Kinnlade herunter und ich war überwältigt. Denn eine Sache kommt natürlich in den vorab angesehenen Youtube-Videos überhaupt nicht zum Tragen und das ist der 3D-Effekt. Aber genau dieser ist einfach der Wahnsinn. Man kann das nicht mit einem 3D-TV vergleichen. Da die Brille komplett das Sichtfeld abschirmt, ist es wirklich so als wäre man in der Szenerie. In dem Tutorial befindet man sich in einem Raum mit einem Roboter und interagiert mit ihm. Ich habe wahrscheinlich während des gesamten Tutorials den Mund offen gehabt, weil ich erstmal völlig überwältigt war :smilie_girl_121:
Man versucht instinktiv alles zu berühren, zu ertasten, sich im Raum zu bewegen. Wenn man auch Titel mit den Move-Controllern spielen möchte, ist es auf jeden Fall ratsam, die Gefahrenbereiche zu vermessen oder einfach seeehr viel Platz zu haben. Ich bin allein in dem Tutorial drei mal gegen meinen Dachbalken gelaufen, weil es sehr beengt zu geht :smilie_girl_101:

Jetzt wollte ich natürlich sofort das testen wozu es gekauft wurde - zum racen. Also Assetto angeschmissen und alles eingestellt. Anschließend muss man Assetto noch für die Oculus-Software frei geben, da das Spiel diesen Support nachträglich bekommen hat und von der Software nicht erkannt wird.
Dann ging es zum ersten mal mit dem 488 GT3 auf den Redbull Ring, weil ich hier den besten Vergleich habe. Und jetzt war es um mich geschähen... WAHNSINN! Einfach der absolute Wahnsinn.
Man sitzt 1:1 im Fahrzeug. Es ist so als wäre man wirklich drin. Man versucht direkt sämtliche Knöpfe zu drücken bis man wieder realisiert, dass das leider alles nicht real ist. Die ersten Meter war ich nur neben der Strecke, weil ich mir alles ansehen musste. Das Umblicken beim Fahren, das Fixieren des Scheitelpunktes, das Benutzen der Rückspiegel - alles ist wie in Real. Dazu kam für mich, dass ich das erste mal mit Kopfhörern gefahren bin, was das ganze Raumgefühl noch einmal erhöht.

Nach 2-3 Runden des Staunens habe ich mich dann an die Feinabstimmung gemacht. Und hier gilt es Kompromisse zu finden. Der Hardware-Hunger der Brille ist nämlich wirklich ziemlich hoch. Das mitgelieferte Debug-Tool hilft einem hier die Grenzen für ordentliche Frames auszuloten.
Ich habe bis jetzt Assetto in Full HD gezockt und immer alles auf maximal gehabt. Hier musste ich jetzt zumindest beim Schatten und den Reflektionen leichte Abstriche machen. Die tuen aber absolut nicht weh, wenn man wieder im Cockpit sitzt und einfach mit der Umgebung und dem Auto eins wird.
Die größere Umstellung ist da sicherlich die niedrige Auflösung sowie ein schwach erkennbares Wabennetz im Hintergrund des Bildes. Wenn mir das schon auffällt, wird das wahrscheinlich für jemanden der bis jetzt in 4K gezockt hat, ein Kulturschock sein. Ich muss allerdings sagen, dass ich nach zwei Tagen gar nicht mehr drauf geachtet habe, weil einfach dieses geile mitten-drin-Gefühl überwogen hat. Damit man es bisschen einordnen kann, hier mal meine groben PC-Spec:

- Intel Core i7 7700k
- KFA2 Geforce GTX 1070 8 GB
- 16 GB Crucial DDR4

Ich habe jetzt am Samstag noch 2-3 Stunden verschiedene Kombinationen ausprobiert und habe gemerkt, dass ich irgendwann leichte Kopfschmerzen bekam. Mit Übelkeit gab es keine Probleme. Ich habe dann gemerkt dass ich die Anzeigen im Cockpit nicht lesen kann, es war alles verschwommen.

Und hier kommen wir nochmal zurück aufs Einrichten der Brille. Man stellt die Schärfe der Linsen vertikal über die Position der Brille ein, horizontal über einen kleinen mehrstufigen Regler an der Unterseite der Oculus.
Da ich jetzt nichts erkennen konnte, habe ich wie wild an dem Regler hin und her gedreht, es wurde aber nur schlimmer. Blöderweise sieht man auch keinen Wert bei der Einstellung, den zeigt er nur bei der Konfiguration am Anfang im Oculus Menu an. Da jetzt alles verstellt war, die Kopfschmerzen immer schlimmer wurden und ich schon dachte, dass ich mir mal einen Termin beim Augenarzt holen müsste, habe die Kiste ausgemacht und bin ins Bett gegangen.

Am nächsten Tag und immer noch mit Kopfschmerzen habe ich mich dazu entschlossen, die Brille noch mal ganz akkurat einzurichten. Und siehe da - es wurde scharf und die Kopfschmerzen blieben fern.
Es ist also wirklich wichtig, die Ersteinrichtung akkurat zu machen. Auch sollten die Linsen immer sauber sein, ein kleines Tuch liegt da bei. Wie das ganze dann im Sommer bei höheren Temperaturen wird bleibt abzuwarten, denke aber dass es da ziemlich warm drunter wird und damit evtl. auch beschlägt.
Mit der vertikalen Schärfe muss man im Rennen immer mal nachregulieren in dem man die Brille hoch oder runter bewegt. Das ist natürlich gerade in Kombination mit dem TS (für das ich im Übrigen auch sehr dankbar bin und besonders für die Hilfe von Dirk :smilie_girl_021: ) etwas schwierig, weil sich die Position beim reden natürlich verändert.

Nachdem die Grundeinstellungen jetzt passten habe ich jede Menge Kombinationen probiert, überwiegend allerdings in Assetto. Raceroom werd ich mir noch genauer mit der VR ansehen, PC2 ist raus (hier merkt man in VR ganz besonders, dass die Strecken zum Teil nicht den realen Vorbildern entsprechen, was die Höhenverläufe angeht).

Hervorzuheben sind hier ganz besonders die Formelklassen, egal ob aktuelle oder historische. Es ist der absolute Hammer, wie beengt man sich in diesen Cockpits vorkommt. Man hat den Reifen beim fahren direkt vor dem Auge und kann ihn zentimetergenau platzieren. Wenn man so z.B. mit dem 88er Mclaren Formel1 Boliden Strecken wie Monaco oder Macau fährt, kommt man aus dem Staunen und Dauergrinsen nicht mehr raus. Es sieht alles so wahnsinnig echt und greifbar aus.
Geil ist auch, einfach mal mit der Brille aufzustehen und neben den Sitz zu steigen. Man sieht dann das Auto und kann sich quasi jede Schraube einzeln ansehen, hier hab ich den Mund wieder nicht zu bekommen :smilie_girl_020: . Als das erste mal bei so einer Situation ein KI-Gegner angefahren kam, bin ich instinktiv zur Seite gesprungen und hatte wieder ein Rendezvous mit dem Dachbalken :smilie_girl_101:
Ich musste dann natürlich auch einmal den GT86 über den Nürburgring bewegen, weil ich die Konstellation aus der Realität kenne. Was soll ich sagen... Es ist 1:1 das Selbe bis auf die fehlenden G-Kräfte. Hier kommen auch ganz klar die lasergescannten Strecken von Kunos zum Tragen. Wenn man da mal die Nordschleife mit der von PC2 vergleicht, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Grandiose Erfahrungen habe ich auf dieser und auch anderen Strecken mit großen Höhenunterschieden, Sprunghügeln und Kompressionen wie z.B. dem Sachsenring oder Bathurst gemacht. In manchen Situationen gibt das Gehirn Erwartungen an den Körper weiter, dass das Auto leicht wird oder gestaucht wird. Da die G-Kräfte natürlich ausbleiben, hatte ich in manchen Situationen wirklich ein flaues Gefühl im Magen. Es ist wirklich der Wahnsinn, wie der Körper sich hier veraschen lässt bzw. ist es ein Zeugnis dafür, wie nah das ganze an der Realität ist. Die Immersion ist einfach der Wahnsinn.

Es ist auf jeden Fall eine Umstellung nötig. Wenn man am Monitor den Scheitelpunkt noch mit den Augen fokussiert hat, muss man das jetzt mit dem kompletten Kopf machen. Eben so wie in real. Wenn man das verinnerlicht, werden die Zeiten auf kurz oder lang wahrscheinlich schneller und man wir in Kombination mit ordentlichen FFB-Einstellungen auch konstanter bzw. kann Fehler früher korrigieren. Für Leute die mit einem Triple-Screen-Setup unterwegs sind, trifft das natürlich nur in abgeschwächter Form zu, weil hier das FOV in der Regel schon passt und man dennoch genug Übersicht hat.
Nach einer Woche komm ich jetzt zumindest an meine alten Zeiten wieder ran, sehe aber noch viel Potenzial.

Wichtiger als die Zeiten ist aber einfach dieses Gefühl, was man dabei hat. und das lässt sich auch schwer beschreiben. Ich habe vorher viele Berichte gelesen und Videos gesehen, die mich am Ende zum Kauf bewegt haben. Dennoch hat das erste mal Brille aufsetzen alle Vorstellungen übertroffen. Ich bezweifle, dass ich noch mal an einem normalen Monitor fahren werde. Der größte Kritikpunkt ist sicherlich die Auflösung. Wie schon erwähnt, stört mich das mittlerweile gar nicht mehr. Wer da von einem 4k-Tripple-Screen kommt, wird damit sicherlich ein größeres Problem haben.
Wen das stört, sollte einfach noch ein bisschen warten, es sind schon VR-Brillen mit deutlich höherer Auflösung in der Entwicklung.
Die Frage ist halt, wie viel einem das Wert ist. Wenn man die Hardwareanforderungen für die aktuelle Generation betrachtet, dann werden diese für die neueren Modelle sicherlich noch mal eine ganze Latte höher liegen. Das heißt dann wieder aufrüsten, neu kaufen und wahrscheinlich dennoch Details runterregeln.

Ich muss für mich sagen, dass ich die 450,- EUR absolut gerechtfertigt finde, für das was man geboten bekommt. Ich kann nur jedem empfehlen: Wenn ihr irgendwo die Möglichkeit habt, dann testet es zumindest mal aus. Einmal aufsetzen und fahren sagt da mehr als dieser ganze Beitrag, es ist einfach der Wahnsinn.

Ich habe jetzt bestimmt ein paar Sachen vergessen, das sind dann aber nur Positive :smilie_girl_021:
Ich wird mich jetzt jedenfalls wieder auf die Strecke verabschieden und freue mich auf die nächsten Rennen mit euch :smilie_girl_020:

  SpeedProGT86
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18.11.2017 - 20:41:19

Ein klasse Bericht!
Ich habe ja mal die HTC Vive bei MM getestet und war da auch schon von dem "Mittendringefühl" begeistert - bin da fast gestolpert, weil ich auf einer hohen Mauer stand, das dachte ich jedenfalls ;)

Das mit den fehlenden aber erwarteten G-Kräfte ist sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig, das glaube ich gerne.
Das Fliegengitter würde mich aber doch ziemlich stören, ich bin eben grafikverliebt und mag es, wenn es auch toll aussieht und das geht mit der derzeitigen Generation der VR-Brillen noch nicht. Auch das Spielen im Sommer unter dieser luftdichten Verpackung wäre nichts für mich - ich hätte nur beschlagene Linsen...

Daher werde ich mir lieber einen neuen 4K Monitor gönnen und mein TrackIR weiternutzen - VR behalte ich aber im Blick - jedenfalls die nächsten Generationen?

Ach, zu den Höhenunterschieden diverser Strecken:
In AC hast du 20 Strecken, davon sind 12 lasergescannt Quelle,
bei PCars2 hast du 61 Strecken und davon sind bisher 20 lasergescannt Quelle - übrigens auch die Nordschleife ;)

Das nur am Rande erwähnt, weil du hier gleich wieder gegen PC2 Stimmung gemacht hast.

Aber ich will hier ja nicht vom Thema abschweifen, ich habe ja die Alleinstellungsmerkmale der besseren Sim bereits in einem anderen Beitrag erwähnt.
Wer gerne unter optimalen Bedingungen Hotlapping (6 Runden Rennen) mit einem schlechten Reifenmodell fährt, der ist bei AC bestens aufgehoben :smilie_girl_020:

Und wer auf Grafikqualität verzichten kann, der hat mit der Rift oder der Vive wirklich ein tolles Mittendringefühl - da gibt es keine zwei Meinungen!

  Jekko
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18.11.2017 - 22:22:06

Danke Jekko :)

Diese Situationen wie mit der nicht vorhandenen Mauer sind für beobachtende wahrscheinlich wahnsinnig witzig :smilie_girl_121: Aber man vergisst wirklich alles um sich herum, das ist echt faszinierend.
Das "Fliegengitter" registriere ich persönlich nicht mehr. Aber da kommt es wirklich drauf an, wie man gestrickt ist. Wenn grafisch wirklich alles auf dem höchsten Niveau sein muss, dann wirst du es definitiv merken und dann wird dich der Aspekt auch stören. Deshalb sollte man es nach Möglichkeit wirklich vorher mal testen. Da diese Entwicklung ja noch relativ jung ist, wird sich da in der nächsten Zeit sicherlich auch einiges tun, dann sind diese Schönheitsfehler aus der Welt :smilie_girl_020:
Ich habe allerdings nicht gegen PC2 Stimmung gemacht ;). Ich habe nur meine persönliche Meinung geschrieben. Die Nordschleife in PC2 ist jedoch ein dronescan, da geht es mehr um das Drumherum. Höhenunterschiede oder Unebenheiten kommen da nicht an eine lasergescannte Variante ran. Das ist kein Stimmung machen sondern leider ein Fakt. Fahr einfach mal die Nordschleife in PC2, Assetto und Raceroom, da wird dir was auffallen ;). Das Problem ist, dass mir das ja auch erst mit der Brille aufgefallen ist. Es geht gerade rein um die Höhenunterschiede und die sieht man in 2D so leider nicht.
Allerdings kann man auch in Assetto deutlich längere Rennen fahren als 6 Runden ;)
Darum geht es hier aber wirklich nicht. Jeder soll doch das fahren, was ihm Spaß macht. Und wichtig ist halt, dass man Spaß zusammen hat, egal in welcher Sim. Ist halt ein Hobby und jeder hat seine Kriterien auf die er Wert legt :smilie_girl_020:


Zuletzt modifiziert von SpeedProGT86 am 18.11.2017 - 22:29:41

  SpeedProGT86
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18.11.2017 - 23:15:43

Sehr schöner Beitrag, der sicherlich auch das beschreibt, was wichtig für einen VR Anwärter ist. Ich habe jenfalls aus meiner Sicht entschieden, das günstige Angebot der Okulus Rift nicht verstreichen zu lassen. Deshalb war ich vorhin beim Saturn und habe von noch 4 Verfügbaren Brillen noch eine in meinen Einkaufswagen gepackt, sicher ist sicher. ;o)

Jetzt muss ich jedenfalls meinen PC aufrüsten, ob ich will, oder nicht, sonst habe ich mir die Brille umsonst gekauft. Das nenne ich mal, den Geizhals austrixen. :o)

Ich werde an der Grafikkarte auf jeden Fall nicht sparen. Eine 1080 ti wird die visuelle Befeuerung übernehmen, und selbst hier werde ich die laut Testberichten beste Graka auswählen, ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMP Extreme Core Edition 11GB GDDR5X 352 bit.
Intel 7700 und 16 GB DDR 4.

Ich hoffe, dass sich die Anschaffungen auch lohnen. Der Rechner ist ja auch schon mittlerweile einige Jahre alt und bräuchte sowieso ein Update.

Ich bin ja sooo gespannt. Ich wollte zwar erst keine VR, weil ich auch immer noch denke, dass ich mich damit noch mehr isoliere, aber ich scheine eben doch ein Freak zu sein. ;o)

Wenn ich mit der Brille nicht klar komme, dann kann ich sie immer wieder verkaufen und habe eben etwas Lehrgeld bezahlt. Das ist dann eben so.

In dem Sinne :smilie_girl_036:


Zuletzt modifiziert von SteelRabbit am 18.11.2017 - 23:16:35

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19.11.2017 - 02:47:12

Selbstverständlich werden die Laserscans mittels Drohnen durchgeführt, das wird bei Kunos nicht anders sein-glaube nicht, das die auf GPS Galileo zurückgreifen, wieder ein Versuch ohne genaue Kenntnis der Tatsachen, Neues abzuwerten - bitte, viel Spaß beim Rutschen auf veralteter Technik ;)

  Jekko
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19.11.2017 - 11:18:06

Da ich immer ein Auge auf PC2 Patche habe und diesen auch herbeisehne, kann ich sagen, dass ein Patch für den 17.11. 2017 angekündift wurde. Allerdings wohl nur für die XBox One Fahrer.

Dabei stütze ich mich auf die Aussagen im PCars-Forum. https://www.pcars-forum.de/thema/8643-prelaberthread-patch-3-0/?pageNo=4

  SteelRabbit
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19.11.2017 - 15:03:12

Zu der Scantechnik bei Assetto kann ich etwas Licht ins Dunkel geben:

Authentische Strecken

Echte Strecken sollt ihr in Assetto Corsa erleben. Dafür modellieren die Entwickler die Strecken tatsächlich bis ins Detail nach. Danke eines mit Lasertechnik ausgestatteten Autos konnten die wirklichen Strecken mit ihrem Untergrund abgetastet und in den Computer eingespeist werden. Massarutto erklärt, dass es witzlos sei, detailreich Modelle zu haben, wenn die Strecken nicht echt sind. So stimmen die Abstände und die Unebenheiten auf jeder Strecke und wirken sich auf das Fahren aus.

Quelle: https://www.spieletipps.de/artikel/5394/3/

  SteelRabbit
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19.11.2017 - 15:21:28

@SteelRabbit

Dann kann man schon einmal zur Anschaffung gratulieren :smilie_girl_021:
Du wirst sicherlich deinen Spaß damit haben. Und wenn es wirklich nicht gefällt, bekommst du die auf jeden Fall gut wieder verkauft. Und der neue Rechner muss ja auf kurz oder lang sowieso her, also hält sich der Schaden in Grenzen :smilie_girl_021:

Vielen Dank für den Link zum Laserscanverfahren. Dazu habe ich auch noch etwas schönes...

@ Jekko

Ich will hier ganz sicher nichts abwerten. Wir haben hier alle das selbe Hobby und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Am Ende haben wir also alle etwas davon, je mehr gute Sims es auf dem Markt gibt. Das da dann jeder seine favorisierte hat, ist auch klar und völlig legitim. Das würde ich auch nie jemanden madig machen oder versuchen auszureden. Ich habe hier nur meinen persönlichen Eindruck geschildert.
Zum Thema Laserscan habe ich hier mal ein sehr schönes Video der iRacing-Macher:

Laserscan

Hier wird alles sehr schön erklärt und gezeigt. Sicherlich kommen da mittlerweile mehr Dronen zum Einsatz, weil es damit einfach schneller geht, sämtliche Streckenobjekte zu fotografieren.
Das hat dann allerdings noch nichts mit den Streckendaten zu tun.
Also mir bitte nicht mangelnde Kenntnis unterstellen :smilie_girl_020:

Aber wie gesagt, das gehört hier nicht hin. Und jeder soll einfach den Spaß mit der Sim haben, die einem am meisten Spaß macht.

  SpeedProGT86
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04.12.2017 - 01:05:09

Thema Laserscan/ Drohnenscan - gar kein scan...

Es gibt nur eine Firma, welche derartige scans der Strecken erstellen kann/ darf und diese verkauft ihre Daten an alle Spieleentwickler - somit haben Kunos und SMS die gleichen Daten der Strecken, insbesondere der Nordschleife ;)
Hier kann nun mal nicht jeder mal eben zu scannen kommen und die Daten für sich verwerten...
Gefühlte Unterschiede in den Strecken, was z.B. Höhenunterschiede, als auch Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit angehen, sind also einfach nur subjektive Empfindungen und sollten nicht als objektive Fakten genannt werden - das geht mal an eine gewisse Person, die ich nicht extra namentlich erwähen möchte ;)

Hier hat er aus vermeintlicher Unwissenheit und AC-verliebtheit unwahre Aussagen getätigt und damit den objektiven Fokus auf zwei unterschiedliche Rennsimulationen verbogen. Das ist nicht ok und bedarf einer Korrektur.

  Jekko
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04.12.2017 - 23:38:25

Jetzt mischt sich der neue auch noch ein....
Jekko hat insoweit recht, daß es nur einer Firma erlaubt ist Scans durchzuführen. Hier gibt´s mehr dazu:
https://pretendracecars.net/2015/12/10/four-sims-one-nordschleife/
Das scheint allerdings ein "Nordschlefe-spezial" zu sein. Bei den anderen Strecken wurden wohl jeweils Firmen angemietet. Kurzrecherche, also mit der Möglichkeit dass ich hier falsch liege.
:smilie_girl_035:
zu AC/PC2:
Ich gehe sogar davon aus, daß die reine Physikberechnung sich zwischen AC und PC2 kaum unterscheidet, das gleiche gilt für die Autos selbst. Programmierer sind zu teuer, da wird alles was geht fertig eingekauft. Gillt nicht nur für Assets/Sounds/Musik..
Und bei den Autos ist ja alles definiert, sei es Gewicht, Größe, Tankposition, Motor, Reifen....usw.
Was bei PC2 aber zumindest mal ein Streitthema wäre ist das FFB und dass ich das Gefühl habe - das ist rein subjektiv wohlgemerkt - dass das Auto per Software zusätzlich auf der Strecke gehalten wird. Ich schaff´s nur mit roher Gewalt, dass der X-Bow in PC2 mal weg rutscht, ansonsten bleibt der wie auf ner Schiene.
Ist ja auch schön, dass man viel einstellen kann beim FFB... aber anscheinend - wieder rein subjektiv - kommt der Button mit "Realistisches FFB" erst per DLC oder ist vielleicht irgendwann in ner Lootbox zu finden.

Ich hab ziemlich stark das Gefühl hier eher ein aufgemoitztes NFS Shift zu fahren als eine Sim. Das Wetter und Nachtfahrten sind dennoch schön, keine Frage. Der Regen in VR sieht so gut aus, dass man davon glatt aus Klo muss... Nordschleife nachts -> geiler Horrortrip :smilie_girl_015:

  GuyIncognito
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